3. Okto­ber im Mauer­park. Es ist Feiertag, das Wet­ter ist schön, die Sonne scheint warm herab und viele Men­schen spazieren durch den Mauer­park …

Projektinformation

… Da erklingt das Lied „O hap­py Day“ durch den Mauer­park. Men­schen ver­sam­meln sich und lauschen den Klän­gen des „The Revival Gospel Choir“ aus dem Wed­ding. Mit­ten unter den Zuschauern, eine Schulk­lasse aus den Nieder­lan­den, sie tanzen und jubeln als ein Lied angekündigt wird, welch­es sie aus ihrem Schu­lun­ter­richt ken­nen. Sie gehen auf die Bühne sin­gen und tanzen mit. Sie strahlen Fröh­lichkeit und Freude aus.

Es war für den Chor ein erfol­gre­ich­er Nach­mit­tag, sie haben Freude ver­mit­telt, sie haben Men­schen zum Lachen und zum Mitsin­gen ani­miert. Sie haben an diesem Tag ihren Auf­trag erfüllt und das ehre­namtlich.

Die Roben sind selb­st genäht, die Musikin­stru­mente sind ver­schlis­sen (durch viele Trans­porte) und oft repari­ert. Da stellt sich die Frage, Woher kommt die Moti­va­tion? Sie kommt aus der Freude am Sin­gen, sie resul­tiert aus dem Erleben wie Men­schen ihre Kun­st aufnehmen und welchen Spaß sie ver­mit­teln. Jedes Chor­mit­glied ste­ht mit dem Herzen voll hin­ter den gesun­genen Liedern.

Ihre Auftritte ver­mit­teln nicht nur Spaß, sie ver­mit­teln Wis­sen. In Zusam­me­nar­beit mit Schulen wer­den Auftritte vor­bere­it­et und durchge­führt deren Ziel es ist, die Schüler zu ermuti­gen neues auszupro­bieren. Sie sollen erken­nen, dass Musik mehr ist als nur Kopfhör­er auf­set­zen. Die Lehrer beschrieben, dass nach den Unter­richtsstun­den mit dem Chor kurzzeit­ig eine andere Stim­mung in der Schule herrschte. Sie beschrieben die Lern­si­t­u­a­tion als ent­lastet. Emo­tionelle Aus­brüche waren nicht in der gewohn­ten Inten­sität und Häu­figkeit zu verze­ich­nen.
Regelmäßige Auftritte wer­den in Senioren- und Pflege­heime sowie in Kranken­häuser, Straßen­feste, Kirchen durchge­führt.
Des Weit­eren wer­den von uns Wei­h­nacht­skonz­erte in Gemein­den und auf Wei­h­nachtsmärk­ten durchge­führt.

The Revival Gospel Chor lebt Mul­ti­kul­tur­al­ität, die sich nicht, wie so oft beschrieben, tot­ge­laufen, son­dern sich aus unser­er Sicht und Erfahrung weit­er­en­twick­elt hat. Der mul­ti­kul­turelle Chor, Unter­stützer und auch das Pub­likum zeigen wie das voneinan­der und miteinan­der ler­nen funk­tion­ieren kann.
Das bedeutet nicht, dass wir uns in einem kon­flik­t­freien Feld bewe­gen, son­dern dass wir uns mit der eige­nen und frem­den Kul­tur auseinan­der­set­zen und Fragestel­lun­gen des gesellschaftlichen Lebens und Arbeit­ens the­ma­tisieren und nach Antworten suchen. Wir bemühen uns, den interkul­turellen und inter­re­ligiösen Dia­log in unser­er Stadt, durch unsere öffentlichen und kosten­freien Auftritte, sowie durch unser Engage­ment in den Schulen mit zu gestal­ten.
Um unsere Arbeit so erfol­gre­ich wie bish­er zu gestal­ten benöti­gen wir Unter­stützung bei der Neubeschaf­fung fol­gen­der Instru­mente:

8 Gesangsmikro­fone
2 Bon­gos
1 Elek­trog­i­tarre
1 Bass­gi­tarre
1 Key­board
18 Chor­roben