Das transnationale und interkulturelle Festival Black International Cinema Berlin zusammen mit der fotografischen Ausstellung und visuellen Dokumentation „Footprints in the Sand?“ – Exhibition ist ein jährlich stattfindendes Projekt, veranstaltet von Fountainhead® Tanz Theatre/Cultural Zephyr e.V. unter der Produktion und Leitung der Professoren Donald Muldrow Griffith und Gayle McKinney Griffith, beide erfahrene Kunst- und Kulturmanager.

Projektgalerie

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Fountainhead® Tanz Theatre / Cultural Zephyr e.V.
Tempelhofer Damm 52
12101 Berlin
Telefon:
030-7821621/75460946

Projektinformation

Fountainhead® Tanz Theatre (gegründet 1980 in Berlin) setzt sich zusammen aus Menschen verschiedener kultureller und ethnischer Ursprünge und möchte ein positives Beispiel und Inspiration für die Möglichkeiten interkultureller Zusammenarbeit in der vielkulturellen Stadtgesellschaft Berlins bieten.

Das Festival Black International Cinema Berlin zusammen mit der Ausstellung “Footprints in the Sand?“ - Exhibition bieten Raum für den interkulturellen, künstlerischen und geistigen Austausch, begleitet von wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und künstlerischen Darbietungen.
Die 27. Ausgabe des Festivals (2.-6.5.2012) wurde bereits zum vierten Mal in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten des Bezirks Tempelhof-Schöneberg im Rathaus Schöneberg präsentiert, wo ebenfalls zum vierten Mal die Ausstellung “Footprints in the Sand?“ (1.7.-31.8.2012) zu sehen ist.

Für eine Gesellschaft, deren demographischer Wandel in den kommenden Generationen mehr und mehr sichtbar wird, und sich dies nicht nur im zunehmenden Alter sondern auch in der Vielfalt der Menschen und ihrer ethnischen und kulturellen Identitäten widerspiegelt, ist es jetzt von Bedeutung, die Menschen in Berlin und anderenorts auf die zukünftige, sich weiter wandelnde Demographie vorzubereiten. Black International Cinema Berlin leistet hierfür seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag. Wir setzen uns dafür ein, Vorurteile gegenüber dem „Anderen“ abzubauen und Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegenzuwirken, indem wir Menschen mit verschiedenen kulturellen, ethnischen, religiösen und sozioökonomischen Hintergründen über das Medium Film sowie über andere künstlerische und akademische Ausdrucksformen zusammenführen und auf Basis der interkulturellen und künstlerischen Themenvielfalt Begegnungen und Diskussionen ermöglichen.
Mit den gezeigten Filmen gewähren wir Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten, um authentische Informationen über eine Vielzahl an kulturellen Identitäten für die Menschen in Berlin und darüber hinaus zugänglich zu machen. Dies unterstützt den Prozess einer konstruktiven und friedlichen Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Gruppen in unserer Gesellschaft und fördert zudem die Anerkennung und den Respekt gegenüber Menschen anderer kultureller Identitäten.
Das Festival macht den BesucherInnen durch die Themenvielfalt der gezeigten Filme aus verschiedenen Kulturen das Angebot, die eigene kulturelle Sozialisation aus unterschiedlichen Perspektiven zu reflektieren und die interkulturelle Sensibilisierung zu stärken, um offen, vorurteilsfrei und respektvoll anderen kulturellen Prägungen und Weltsichten zu begegnen.
Black International Cinema Berlin ist offen für alle FilmemacherInnen mit verschiedenen Hintergründen und Perspektiven, unabhängig von ihrer nationalen, ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit.
Jährlich werden ca. 40-50 Filme gezeigt, darunter Spiel-, Dokumentar-, Kurz- und Experimentalfilme von meist unabhängigen FilmemacherInnen. Die Filme werden aus allen Erdteilen zum Festival eingereicht. Diese Vielfalt der Herkunftsländer, die von Jahr zu Jahr variieren, spiegelt die vielfältige Herkunft der in Deutschland und Berlin lebenden Menschen wider. Black International Cinema Berlin will eine Plattform bieten, die die Identitäten der Menschen verschiedener Herkünfte repräsentiert und sie in ihrem Bewusstsein stärkt, respektiert und anerkennt, um in gleichberechtigter Form am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.
Die zum Projekt gehörende Ausstellung „Footprints in the Sand?“ – Exhibition zeichnet ein Bild der Aktivitäten verschiedener Menschen bei ihren historischen Beiträgen, die sie für Berlin und andere Orte leisten.
Unter dem Titel „A Human Experience / Eine Menschliche Erfahrung“ bildet die Ausstellung einen von vielen Mosaiksteinen, aus denen sich die Unternehmungen des Fountainhead® Tanz Theatre zusammensetzen. Sie ist Teil eines Prozesses, der die Existenz und Beiträge von Einzelnen und Gruppen zu den Gesellschaften dokumentiert, in denen sie und wir leben, damit diese davor bewahrt werden, „Footprints in the Sand?“ („Fußspuren im Sand“) zu werden.
Dargestellt wird die Geschichte des Fountainhead® Tanz Theatre, das seit 1980 in Berlin und weltweit interdisziplinäre Kunst- und Kulturprojekte realisiert, die sich der transnationalen, interkulturellen Diplomatie und der Förderung von Respekt und Anerkennung sowie Kooperation und Ausstausch in unserer vielkulturellen Gesellschaft in Berlin und darüber hinaus widmen.
Fountainhead® Tanz Theatre wurde von Prof. Donald Muldrow Griffith, Prof. Gayle McKinney Griffith, Lynnda Curry, Ricky Powell und Detlef Bäcker, vier amerikanischen Künstlern und einem deutschen Kollegen, die sich in Berlin 1979 am Theater des Westens trafen, gegründet. Sie entschieden sich, mit der Durchführung von interkulturellen, interdisziplinären und internationalen Produktionen in den Bereichen Tanz, Theater, Fernsehen, Workshops, Film/Video Festivals, Ausstellungen und Publikationen zu beginnen.
Ebenfalls Teil der Ausstellung sind die Beiträge von lokalen und internationalen KünstlerInnen, die Fountainhead® einlädt, sich mit ihren Werken an der Ausstellung zu beteiligen. Zu sehen sind Fotografien, Bilder, Zeichnungen, Kollagen, Plakate und Texte, geschaffen von engagierten Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft.

Mottos:
„I may not make it if I try, but I damn sure won´t if I don´t...“ – Oscar Brown Jr.
„Mankind will either find a way or make one.“ – C.P. Snow
„Whatever you do..., be cool!“ – Joseph Louis Turner
„Yes, I can...!“ – Sammy Davis Jr.
„Yes, We can...!“ – Barack Obama