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Amal, Berlin!

Gewinnrunde

Foto: Julia Gerlach

Projekt Informationen

Was ist los in der Stadt? Bei Amal bekommt man das mit – auch wenn man sich lieber auf Arabisch, Persisch oder Ukrainisch informiert. Seit 2016 machen geflüchtete Journalist:innen auf Amal Lokal-Nachrichten in Muttersprache. Da geht es um alles, was gerade wichtig ist – von der Treckerdemo am Großen Stern bis zur Liebe des Bürgermeisters, von den Grenzen des Demonstrationsrechts bis zur mega erfolgreichen ersten Ausstellung in der ersten ukrainischen Galerie von Berlin.

Amal ist mehr als nur eine Nachrichtenplattform. Amal ist ein Ort, wo Geflüchtete und die Stadt, in der sie leben, sich treffen und sich aneinander annähern. Hier erfährt man, wo man hingehen kann, wenn man am Wochenende ausgehen will um Deutsche zu treffen oder mit Landsleuten zu feiern. Hier weiß man, welche Themen gerade diskutiert werden – und auch, was beim Geheimtreffen der AfD verhandelt wurde. Hier versteht man, wie diese Gesellschaft sich verändert – und kann sich eine Meinung dazu bilden und überlegen, wie man vielleicht sogar dazu beitragen kann, dass die Zukunft ein bisschen mehr den eigenen  Vorstellungen entspricht.

Amal verbreitet die Nachrichten über verschiedene Social Media Kanäle. Unter anderem produzieren Nilab Langar und Noorullah Rahmani für die afghanische Community einen wöchentlichen Video-News-Podcast auf Instagram und Facebook. Für die arabischen User:innen kommentiert Ahmad Kalaji das aktuelle Geschehen im Reel. Es gibt Straßenumfragen, Studio-Gespräche, Foto-Strecken und Live-Reportagen, Gastro-Kritiken und auch mal was zu lachen.

Die Zahlen sprechen für sich. 30.000 Besucher in den vergangenen 30 Tagen – und 155.000 Klicks auf der Webseite. Dazu eine Facebook-Reichweite von 1,75 Millionen im gleichen Zeitraum und 9.500 Follower auf Instagram.

Übrigens ist Amal auch ein Export-Produkt. Seit 2019 gibt es eine Redaktion in Hamburg, 2023 kam ein Ableger in Frankfurt dazu.

Unser Plan für die nähere Zukunft: Mit Hilfe von KI wollen wir Amal weiter wachsen lassen. Förderanträge dafür sind gestellt.

www.amalberlin.de

Wer auf deutsch erfahren möchte, was auf Amal los ist, wird hier fündig: www.amalberlin.de/de

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