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Parasite Parking

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Parasite Parking ist eine künstlerische Intervention im öffentlichen Raum, bei der eine als Parkplatz getarnte multifunktionale Plattform verwendet wird. Die Plattform kann sich anpassen, um einen Begegnungsraum für verschiedene Zwecke zu schaffen: als Wohnraum, Bühne, Café oder als Kino. Parasite Parking lädt dazu ein, sich eine Stadt nach dem Auto vorzustellen, in der die Bürger den städtischen Raum auf eine andere Art und Weise nutzen können.

Projekt Informationen

Parasite Parking ist eine Intervention im öffentlichen Raum mit einer als Parkplatz getarnten multifunktionalen Plattform. Die Plattform kann sich jederzeit verwandeln und ihrer Umgebung sowie Nutzung anpassen: Als Wohnraum, als Bühne, als Cafe oder einfach nur ein scheinbarer Parkplatz. Parasite Parking fragt, wem der öffentliche Raum gehört, welche Bedürfnisse dort zählen, wer Zugang hat und welche Visionen für diese Flächen der Stadt existieren.

 

Dazu suchte der Parasit im Zeitraum von Mai bis Oktober 2023 Nischen im Berliner Parkhaus. In der ersten Phase starteten wir im Mai auf dem Mariannenplatz in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bethaniens. Dort thematisierten wir die philosophischen Aspekte des Parasiten im Rahmen einer Ausstellung im öffentlichen Raum. Die Intervention auf dem Mariannenplatz wurde von einem Sonntagsbrunch mit den Nachbarn und einer Karaoke-Performance begleitet. Parasite Parking zog dann weiter nach Lichtenberg auf einen großen Parkplatz, wo es um Stadtplanung und Raumnutzung ging. Im Mittelpunkt stand die Frage nach Nutzungsprioritäten und Hierarchien zwischen verschiedenen Akteuren wie dem Menschen und dem Auto. Parasite Parking besetzte vorübergehend den leblosen Raum des großen Parkplatzes und nutzte ihn als Wohnraum, für ein Konzert (ein experimentelles Jazzkonzert) und für Diskussionen mit Passanten. Anschließend begaben wir uns an einen Ort, dessen zukünftige Nutzung die politischen Geister der Stadt erhitzt: das Karstad-Gelände am Hermannplatz.

 

In dem zugehörigen Parkhaus Parasite Parking wurde das Thema der Wiederverwendung von Parkraum aufgeworfen. Im Rahmen der Besetzung des Parkhauses fand eine Vorführung des Films „The Architect“ von Kerren Lumer-Klabbers statt, der auf der Berlinale gezeigt wurde. Der Film erzählt eine dystopische Geschichte über das Wohnen in den Parkhäusern einer überteuerten Stadt. Anschließend nahm Parasite Parking an der Aktion „Spielstraße“ in der Sanderstraße in Berlin Neukölln teil und bot der Nachbarschaft an, eine Fußgängerzone für einen Tag zum Spielen zu nutzen. Anschließend fand eine Abschlussveranstaltung für die erste Phase auf der Hobrechtbrücke zwischen Neukölln und Kreuzberg statt, wo ein Konzert, Performances und ein DJ-Set viele Tänzer und Passanten zusammenbrachten.

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