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19. März 2015 Gedenkstätte Deutscher Widerstand, 2. Stock, Stauffenbergstraße 13/14, 10785 Berlin

Film-Vorführung „Lang ist der Weg“

Am Donnerstag, den 19. März 2015 um 17:30 Uhr zeigt die Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin den historischen Film „Lang ist der Weg“ von Herbert B. Fredersdorf und Marek Goldstein (Deutschland 1948, 78 Minuten, Jiddisch und Polnisch mit deutschen Untertiteln) im Seminarraum B in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, 2. Stock, Stauffenbergstraße 13/14, 10785 Berlin.

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Geflüchtete Menschen haben einen Platz in unserer Mitte!

Eine eigene Zukunft bauen.

Das wollen die Auszubildenden der CUCULA Refugees Company for Crafts and Design. In einer Aktion unter dem Motto „Flüchtlinge haben einen Platz in unserer Mitte“ standen Mitglieder des Berliner Ratschlags gemeinsam mit den Beteiligten der Flüchtlingsfirma CUCULA-Manufaktur dafür ein, dass der Zugang zu guter Arbeit für geflüchtete Menschen vereinfacht werden muss. Flüchtlingen sollte möglichst schnell eine Perspektive in die legale Erwerbsarbeit eröffnet werden.

Viele Mitglieder kamen vor dem Deutschen Bundestag  zusammen, um gemeinsam klar zu machen:

  • Geflüchtete Menschen brauchen eine berufliche Perspektive, damit sie in unserer Gesellschaft wirklich ankommen können.
  • Die Wirtschaft braucht die Arbeitskraft und das Knowhow, das diese Menschen mitbringen.
  • Deutschland kann von einer schnellen Integration der hoch motivieren Menschen nur profitieren – finanziell, kulturell, menschlich.

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Neu im Ratschlag: Özcan Mutlu, MdB

Der Berliner Ratschlag für Demokratie freut sich über das neue Mitglied Herrn Özcan Mutlu! Der Berliner Bildungspolitiker Mutlu ist Abgeordneter im Deutschen Bundestag für Bündnis 90/Die Grünen. Bildungs- und Integrationspolitik sind seine Schwerpunktthemen. Dazu gehört auch seine klare Haltung gegen Ressentiments und Menschenfeindlichkeit.

Informieren Sie sich über Özcan Mutlu im Berliner Ratschlag für Demokratie.

Mehr zu Özcan Mutlu
Logo Bild der Initiative "Berlin gegen Nazis

Keine Lust mehr auf Berlin: Rechtsextremisten sagen Demonstration am 1. Mai ab

Für den ersten Mai planten Rechtsextremisten eine Demonstration unter dem Motto „Unser Volk zuerst – Ausländerstopp jetzt!“.

Doch jetzt scheint den Neo-Nazis die Luft auszugehen – zumindest in Berlin. Denn weiterhin sind an einigen Orten des Bundesgebietes rechte Aufmärsche für den 1. Mai angekündigt.

Alle Informationen zu rechtsextremen Aufmärschen und wie man dagegen vorgehen kann bereitet das Netzwerk „Berlin gegen Nazis“ auf. Der Berliner Ratschlag unterstützt diese Initiative und wird laufend über Aktionen von „Berlin gegen Nazis“ informieren.

Dilek Kolat im Gespräch im dem Berliner Beirat für Schöneweide

Keine Räume für Nazis

Mit speziellen Klauseln in ihren (Gewerbe-)Mietverträgen wollen sich in Zukunft zwei der größten Berliner Wohnungsbaugesellschaften gegen rechtsextreme Mieter wehren. Vertreter der Gesellschaften degewo und STADT UND LAND unterzeichneten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit Senatorin und Ratschlagsmitglied Dilek Kolat und dem Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel.mehr lesen ...

Rechtspopulismus ist keine Alternative für Deutschland

„Rechtspopulismus ist Rassismus und Menschenfeindlichkeit in bürgerlichem Gewand!“

Das betonen die Amadeu Antonio Stiftung, die Diakonie Hessen, der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz, der Interkulturelle Rat in Deutschland und PRO ASYL in einer gemeinsamen Erklärung. Anlass der Erklärung ist die andauernde Stimmungsmache gegen Migranten, Flüchtlinge und andere gesellschaftliche Minderheiten durch rechtspopulistische Parteien.

Update: Eine neue Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung und von PRO ASYL klärt über das Vorgehen der rechten Hetzer auf.

„Was tun damit’s nicht brennt“

Mit einem neuen Online-Leitfaden „Was tun, damit’s nicht brennt“ reagieren die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAGKR), die Evangelische Akademie zu Berlin (EA) und die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) auf die steigende Anzahl von rassistischen und neonazistischen Straf- und Gewalttaten gegen Sammelunterkünfte für Geflüchtete in Ost- und Westdeutschland. Auf 24 Seiten geben die Praktiker_innen aus der zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Beratungsarbeit gegen Rechtsextremismus zahlreiche Handlungsempfehlungen für „Willkommensbündnisse“ als wirksame Gegenmaßnahmen. Sie unterbreiten Vorschläge zur Unterstützung von Geflüchteten und geben Empfehlungen zum Umgang mit Aktivist _innen der extremen Rechten bei öffentlichen Informationsveranstaltungen. Der Leitfaden richtet sich dabei an ein breites Spektrum zivilgesellschaftlicher Gruppen- von Kirchengemeinden und anderen Glaubensgemeinschaften über Nachbarschafts- und Gewerkschaftsgruppen bis hin zu antirassistische Initiativen, Flüchtlingsselbstorganisationen und Einzelpersonen.

Mit dem Titel „Was tun, damit’s nicht brennt“ wollen die Herausgeber_innen aber auch ihre Sorge  vor einer Wiederholung der Eskalation rassistischer Gewalt wie in den frühen 1990er Jahren verdeutlichen.

Die Broschüre kann als Download abgerufen oder verlinkt werden unter: www.bagkr.de, www.eaberlin.de, und www.mbr-berlin.de.

Die Senatorin Dilek Kolat setzt sich ein, für die Onlineplattform: Berlin gegen Nazis

„Berlin gegen Nazis“ – Start einer neuen Mobilisierungs­plattform

Die neue Online-Plattform Berlin-gegen-Nazis.de vernetzt starke Partner/innen aus Wirtschaft, Kultur und Sport sowie Migrantenselbstorganisationen und Gewerkschaften für gemeinsame Protestaktionen. Das bundesweit einmalige Projekt dient gleichzeitig als Informationspool, Mobilisierungskette und Servicestelle gegen Rechtsextremismus. Droht eine rechtsextreme Großveranstaltung, werden mit Hilfe der Partner/innen innerhalb kürzester Zeit hundertausende Menschen mit den nötigen Informationen versorgt.

Mitglieder des Berliner Ratschlag für Demokratie unterstützen bereits jetzt die neue Mobilisierungsplattform.

„Band für Mut und Verständigung 2014“

Vor 23 Jahren wurde das Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit gegründet. 2014 verleiht es zum 21. Mal das „Band für Mut und  Verständigung“ an Menschen aus Berlin und Brandenburg, die durch ihr mutiges Eingreifen Mitbürgerinnen und Mitbürger vor rassistischer Gewalt beschützt oder durch ihre langjährige engagierte ehrenamtliche Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beigetragen haben.

Vorschläge können bis spätestens 1. März 2014 unter Buendnis@Berlin-Brandenburg.DGB.de oder beim DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, Bündnis der Vernunft, Keithstr. 1–3, 10787 Berlin eingereicht werden.

Weitere Informationen:

Nils Busch-Petersen, Mitglied des Berliner Ratschlag für Demokratie. und die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat:„Wir Demokratinnen und Demokraten müssen immer wieder deutlich machen, dass Rassismus und Menschenverachtung bei uns keinen Platz haben“, Galeria Kaufhof am Alexanderplatz

„Rassismus kommt nicht in die Tüte“

„Rassismus kommt nicht in die Tüte“, ist die klare Botschaft auf 2000 Jutebeuteln, gefüllt mit Infomaterial, die seit Mittwoch an große Berliner Betriebe und Verbände, aber auch an Einzelhändler, Kioske und kleine Geschäfte verteilt werden. Hinter der Aktion stehen Berliner Unternehmen und Gewerkschaften, die sich für eine deutliche Positionierung im beruflichen Alltag gegen Diskriminierung und Rassismus einsetzen. mehr lesen ...

Markus Löning

„Flüchtlinge brauchen die Hilfe und den Beistand unserer Gesellschaft!“

Markus Löning sagte dem Tagesspiegel es sei wichtig, öffentlich klar zu machen, dass „wir als Berliner mit der rechten Hetze nichts zu tun haben wollen“. Bischof Dr. Markus Dröge rief im RBB-Inforadio dazu auf sich das friedliche Zusammenleben nicht von wenigen Radikalen zerstören zu lassen. Die Ratschlagsmitglieder Monika Grütters und Petra Pau beteiligten sich an einer gemeinsamen Erklärung der Direktkandidatinnen und -kandidaten zur Bundestagswahl im Wahlkreis Berlin, Marzahn-Hellersdorf. Darin positionieren sie sich deutlich gegen „die empörenden Versuche von Rechtsextremisten, ausländerfeindliche Stimmungen zu schüren und Wahlkampf auf dem Rücken der verstörten und traumatisieren Flüchtlinge zu machen.“

Während in vielen Kommentaren dazu geraten wurde, die Ängste und Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner in Hellersdorf ernst zu nehmen setzte Anetta Kahane einen anderen Akzent. In einer Kolumne in der Berliner Zeitung warnte sie vor zu viel Verständnis und empfiehlt statt dessen „klar zu den Flüchtlingen und den Gesetzen zu stehen – zur Not auch vor den Heimen.“

 

Hellersdorf hilft!

Nach den Wortergreifungen von Rechtsextremen auf einer Bürgerversammlung am 9. Juli regt sich der öffentliche Widerstand gegen die zum Teil rassistischen Proteste. Eine Vielzahl von Personen, Gruppen und Organisationen haben den Flüchtlingen ihre Unterstützung zugesagt.

Zur Versachlichung der derzeitigen Situation im Bezirk plant zudem das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf ab Mitte August mehrere moderierte Dialogrunden mit den Anwohner/innen der unmittelbar angrenzenden Häuser. Polis*, die Bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf der Stiftung SPI, unterstützt das Bezirksamt bei der Durchführung der Dialogrunden.

Hier finden Sie einen Überblick über die demokratischen Aktivitäten im Bezirk:

Hertha BSC gedenkt Dr. Hermann Horwitz

Hertha BSC gedenkt seinem ehemaligen Mannschaftsarzt Dr. Hermann Horwitz

Dr. Horwitz, bis 1935 Mannschaftsarzt von Hertha BSC, wurde 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet, weil er Jude war. Zum Gedenken wird am Dienstag (23.04.13) um 13.15 Uhr an der Nachodstraße Ecke Prager Straße ein Stolperstein verlegt.