Gewinner Ausze­ich­nung
2011

Das Pro­jekt „Aus­bil­dung zum RESPEK­T­fre­und“, bekan­nt auch in der abgekürzten Form „RESPEK­T­fre­und“ wird im Rah­men des Pro­jek­tes BEIspiel­haft – BILDUNGENGAGEMENT- INTEGRATION ange­boten und durchge­führt.

Zur Projektgruppe

BEIspiel­haft — BILDUNGENGAGEMENTINTEGRATION
Naun­yn­str. 63
10997 Berlin
Tele­fon:
0049 30 347 458 934
Fokus (Alters­gruppe) auf:
JugendlicheKinder

Projektinformation

Das Pro­jekt BEIspiel­haft sieht sich als ein sozial­rau­mori­en­tiertes Pro­jekt und fördert Demokratie, Vielfalt und Respekt möglichst viel mit dem Medi­um Sport.

Bei dem Pro­jekt „RESPEK­T­fre­und“ set­zen sich die Teil­nehmer mit dem The­ma Respekt auseinan­der. Das The­ma Respekt wird auf ver­schiede­nen Ebe­nen the­ma­tisiert und hin­ter­fragt. — Wie sieht es mit dem Respekt in der Klasse, Schule, Fam­i­lie, Stadt, im Kiez und auf der Straße aus?

Mit Meth­o­d­en der Erleb­nis­päd­a­gogik wird den Teil­nehmern das The­ma Respekt prak­tisch näher gebracht. Die Teil­nehmer ver­set­zen sich beispiel­sweise in die Lage von Men­schen mit Hand­i­caps. Sie pro­bieren aus, sie erleben, sie erfahren, sie ver­ste­hen. Respekt wird vertreten und nach außen getra­gen.
Am Ende nimmt sich jed­er „RESPEK­T­fre­und“ Ziele vor, die er im All­t­ag ver­stärkt umset­zen will.
Das alles passiert mit viel Spaß und Freude.

Die gesamte Aus­bil­dung und der Prozess wer­den von den Teil­nehmern medi­al aufgenom­men und zu einem Film ver­ar­beit­et. Dabei wer­den der eige­nen Kreativ­ität keine Gren­zen geset­zt. In einem zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Wochen wird der ent­standene Film den Teil­nehmern präsen­tiert. Dies soll Nach­haltigkeit gewährleis­ten und das The­ma noch ein­mal the­ma­tisieren.

FILME zum Anguck­en, die den Ver­lauf der Aus­bil­dung zeigen:
BEIspiel­haft Naun­yn­ritze (Video 1)
BEIspiel­haft Naun­yn­ritze (Video 2)

WIE kann man das alles erre­ichen???

Das Pro­jekt „RESPEK­T­fre­und“ dauert von 3 bis 5 Tagen. Es wird schrit­tweise gear­beit­et.

Tag 1. Was ver­ste­he ich unter Respekt, was ver­ste­hen andere unter Respekt.- Inter­view in der Stadt.

Nach der Begrüßung und Aufwärm­spie­len wer­den die Teil­nehmer vor die erste, spielerische Prob­lem­lö­sungsauf­gabe gestellt, die sie als eine Gruppe lösen müssen. Par­al­lel dazu wird jed­er Teil­nehmer vor der Kam­era sagen, was er unter dem The­ma Respekt ver­ste­ht. Danach fahren die Teil­nehmer in die Stadt.
Die Teil­nehmer begeben sich in die Rolle eines Jour­nal­is­ten­teams und befra­gen in kleinen Grup­pen die Men­schen auf der Straße, was sie unter Respekt ver­ste­hen. Die Antworten wer­den mit der Kam­era aufgenom­men.

Tag 2. Auswer­tung und Aufk­lärung. Die Teil­nehmer wer­den zu RESPEK­T­ex­perten. -The­o­rie und Kun­st

An diesem Tag wer­den die Ergeb­nisse vom vorheri­gen Tag aus­gew­ertet und neue Begriffe wie z.B. Tol­er­anz, Achtung aufgek­lärt.
Die Teil­nehmer entwer­fen große Plakate, bemalen T-Shirts und erstellen eine Präsen­ta­tion, welche sie als „ RESPEK­T­ex­perten“ in Kle­in­grup­pen vor der gesamten Gruppe vorstellen. Die Gruppe bekommt im Anschluss die Möglichkeit Fra­gen an die Experten zu stellen.

Tag 3. Respekt wird aus­pro­biert, erlebt, erfahren, ver­standen. — Die Teil­nehmer ver­set­zten sich in die Lage von Men­schen mit Hand­i­caps

Mit Hil­fe von Sport, Erleb­nis­päd­a­gogik und Klet­tern wird Respekt inner­halb der Gruppe aus­pro­biert. Die Teil­nehmer wer­den vor Auf­gaben gestellt, die sie als Gruppe lösen müssen. Es ist hier respek­tvoller Umgang miteinan­der, Koop­er­a­tion und Kom­mu­nika­tion ange­sagt.
-Wie gehe ich mit meinen Mit­men­schen um, wie kom­mu­niziere ich mich, nehme ich Rück­sicht auf andere?

Auf dem Rück­weg gehen und fahren die Teil­nehmer in Zweier­grup­pen (eine Per­son ist blind, die andere Per­son führt die blinde Per­son) durch die Stadt. Sie bekom­men die Möglichkeit zu erfahren, wie das Leben von Men­schen mit Hand­i­caps ist, wie wer­den sie von den Mit­men­schen wahrgenom­men, wie nehmen sie diese Men­schen wahr, was kön­nen sie für sie tun.

Tag 4. Respekt wird vertreten

Die Teil­nehmer vertreten mit den von ihnen bemal­ten T-Shirt und Plakat­en das The­ma Respekt in der Stadt zwis­chen den Men­schen­massen. Die Teil­nehmer fahren Inlin­er auf dem Tem­pel­hofer Feld oder laufen Eis im Win­ter.

Tag 5. Wie war die Woche, was nehme ich mir vor

An diesem Tag wird Respekt noch ein­mal the­ma­tisiert, die Gruppe wird vor die let­zten erleb­nis­päd­a­gogis­chen Auf­gaben gestellt und jed­er Teil­nehmer soll sich Ziele set­zen, wie er Respekt ver­stärkt umset­zen will.

BEIspiel­haft macht mit diesem Pro­jekt sehr gute und pos­i­tive Erfahrung und lädt her­zlich Schulen und Freizeit-, Kinder-, und Jugen­dein­rich­tun­gen zu ein­er Koop­er­a­tion ein. Wenn wir uns zusam­men­schließen, dann gewin­nt RESPEKT!!!

WICHTIG: Der hier gezeigte Film ist nur eine Kurzver­sion und gibt einen ersten Ein­druck in das Pro­jekt. Unter diesem Link gibt es eine lange Ver­sion, die den gesamten Ver­lauf des Pro­jek­tes zeigt: Video des Pro­jek­ts