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Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland

Petra Pau und Uwe-Karsten Heye disku­tieren mit Dr. Gideon Botsch, Poli­tik­wis­senschaftler am Moses-Mendelssohn-Zen­trum in Pots­dam über die Entste­hung und Entwick­lung des Recht­sex­trem­is­mus und des recht­en Ter­rors in Deutsch­land.

Am Dien­stag 7. Mai 2013, 18 Uhr.

Ort: Stiftung Neue Syn­a­goge Berlin — Cen­trum Judaicum, Oranien­burg­er Straße 28–30, 10117 Berlin.

Anmel­dung erwün­scht! Vgl. die weit­eren Infor­ma­tio­nen hier:

»Respekt gewinnt!« Sonderpreisverleihung 2012 bei der BSR an »Juga«

Die interkon­fes­sionelle Jugend­gruppe »JUGA« (jung, gläu­big, aktiv), beste­hend aus Mus­li­men, Chris­ten, Juden und Bahá’i, engagiert sich mit vie­len Aktio­nen und Pro­jek­ten, von denen sie einige beim »Respekt gewinnt!-Wettbewerb 2012« ein­gere­icht haben.
Die Jury und die BSR möchte mit dem BSR-Son­der­preis beson­ders die Aktion »Stolper­steine putzen« als ein Pro­jekt anerken­nen, bei dem die Stärke des gemein­samen Han­delns, jen­seits von kon­fes­sionellen Glaubens­ge­mein­schaften, deut­lich wurde.

Mitglieder des Berliner Ratschlag für Demokratie bei Aktion vor dem Brandenburger Tor, 2012

Respekt gewinnt! – Fingerabdrücke für ein weltoffenes Berlin

Ein bru­taler Über­fall auf einen Rab­bin­er oder Attack­en auf eine Jugen­dein­rich­tung in Neukölln: In diesen Tagen häufen sich die Schlagzeilen über recht­sex­treme, ras­sis­tis­che oder anti­semi­tis­che Gewalt in Berlin. Aber in unser­er Stadt gibt es auch zahllose Men­schen, die sich für Vielfalt. Tol­er­anz und Respekt aussprechen. Obwohl diese Stim­men in der Mehrheit sind, gehen sie oft unter. mehr lesen …

Stiftung Topographie des Terrors, Team „Wege und Widerstand“ nimmt den dritten Preis beim Projektwettbewerb „Respekt gewinnt!“, 2011, entgegen.

Projektwettbewerb „Respekt gewinnt!“ – Preisverleihung 3. Platz

Bei der Stiftung Topogra­phie des Ter­rors nimmt das Team von„Wege und Wider­stand“ den drit­ten Preis beim Pro­jek­twet­tbe­werb „Respekt gewin­nt!“ freudig ent­ge­gen. Die gemein­same Stunde nutzten Prof. Dr. Nachama, Mit­glied des Berlin­er Ratschlag für Demokratie,  Hel­mut Löl­höf­fel, Koor­di­na­tor des Stolper­stein­pro­jek­tes in Char­lot­ten­burg-Wilmers­dorf sowie Berlins Inte­gra­tions­beauf­tragte Gün­ther Pien­ing für inten­sive Gespräche mit den Gewin­nern.

Aufruf zum Jugendforum denk!mal ’12

Um das Erin­nern lebendig zu gestal­ten, verbindet das Jugend­fo­rum denk!mal Denken mit Machen. Unter den Schlag­worten mach!mal, schreib!mal, sing!mal und mal!mal kön­nen Berlin­er Jugendliche ihre Ideen zum The­ma in greif-, sicht- und hör­bar­er Form umset­zen und ihre Gedanken und Aktio­nen in den ver­schieden­sten For­men präsen­tieren. Jugend­pro­jek­te, die sich mit dem Nation­al­sozial­is­mus auseinan­der­set­zen, sowie gesellschaft­spoli­tisch engagierte Ini­tia­tiv­en gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus sollen gewürdigt und ein­er bre­it­en Öffentlichkeit vorgestellt wer­den. Bei den Konzep­tio­nen der Pro­jek­te kön­nen in beson­der­er Weise die Schick­sale ver­fol­gter Einzelper­so­n­en, Fam­i­lien und Grup­pen erzählt und die Zivil­courage und der Wider­stand von muti­gen Bürg­erin­nen und Bürg­ern gegen das NS-Regime doku­men­tiert wer­den. Eben­so beste­ht die Möglichkeit für Schulk­lassen, Jugend­grup­pen und einzelne Jugendliche, ihre Aktiv­itäten und Aktio­nen gegen aktuelle Erschei­n­ungs­for­men des Recht­sex­trem­is­mus, Ras­sis­mus und Anti­semitismus vorzustellen.

Alle Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer sind ein­ge­laden, ihre Arbeit­en am 16. Jan­u­ar 2012 im Rah­men der Abschlussver­anstal­tung und ein­er daran anschließen­den Ausstel­lung im Abge­ord­neten­haus von Berlin zu präsen­tieren. Darüber hin­aus wird jedes Pro­jekt mit einem Anerken­nung­spreis gewürdigt. Teil­nehmen kön­nen Jugendliche, Schulk­lassen und Jugend­grup­pen bis zum Alter von 25 Jahren.

Anmel­dun­gen wer­den bis zum 19. Dezem­ber 2011 per Post oder per E-Mail ent­ge­gengenom­men. Alle Infor­ma­tio­nen auf der Pro­jek­tweb­seite und im Aufruf:

Rechtsaußen liegen gelassen

Ins­beson­dere die recht­spop­ulis­tisch aus­gerichteten Parteien blieben deut­lich hin­ter ihren Erwartun­gen zurück. Die NPD wird allerd­ings wieder in drei Berlin­er Bezirksverord­neten­ver­samm­lun­gen vertreten sein.

Viele Berlin­er Bünd­nisse, darunter auch der Berlin­er Ratschlag für Demokratie, hat­ten vor den Abge­ord­neten­hauswahlen dazu aufgerufen, diskri­m­inieren­der Pro­pa­gan­da eine Absage zu erteilen. Auch die großen demokratis­chen Parteien demon­stri­erten in einem gemein­samen Appell Einigkeit in der Ablehnung recht­sex­tremer, ras­sis­tis­ch­er und anti­semi­tis­ch­er Posi­tio­nen.

Das schlechte Abschnei­den der extrem recht­en Parteien ist eine Ermu­ti­gung, sich weit­er­hin für ein weltof­fenes und demokratis­ches Berlin einzuset­zen.

Das Pro­jekt „Auseinan­der­set­zung mit Recht­sex­trem­is­mus in kom­mu­nalen Gremien Berlins – Doku­men­ta­tion und Analyse“ des Vere­ins für Demokratis­che Kul­tur e.V. hat die Wahlergeb­nisse der extrem recht­en Parteien unter die Lupe genom­men. Hier geht es zum Artikel:

Prof. Klaus Staeck Präsident der Akademie der Künste

Wer Nazis wählt, will unser Gemeinwesen zerstören“

Der Berlin­er Ratschlag für Demokratie ruft Berlin­er Wäh­lerin­nen und Wäh­ler auf, am 18. Sep­tem­ber zur Wahl zu gehen und aus­gren­zen­der und diskri­m­inieren­der Pro­pa­gan­da eine Absage zu erteilen.
In unseren Newslet­ter äußert sich Klaus Staeck, Plakatkün­stler, Ratschlagsmit­glied und Präsi­dent der Akademie der Kün­ste, in einem Inter­view über die Präsenz und Wirkung der recht­sex­tremen Parteien im Berlin­er Wahlkampf.

Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, 2010, Carola Bluhm im Anne Frank Zentrum, Berlin-Mitte über die Auseinandersetzung mit alten und neuen Formen des Antisemitismus.

Berlin schaut hin!

Demokratie, Vielfalt, Respekt“ sind die Schlüs­sel­wörter des Berlin­er Lan­despro­gramms gegen Recht­sex­trem­is­mus, Ras­sis­mus und Anti­semitismus, dem sich eine neue Pub­lika­tion des Sen­ats wid­met. Anlässlich der Vorstel­lung der Pub­lika­tion informierte sich Berlins Sen­a­torin für Inte­gra­tion, Arbeit und Soziales Car­o­la Bluhm im Anne Frank Zen­trum in Berlin-Mitte über die Auseinan­der­set­zung mit alten und neuen For­men des Anti­semitismus.mehr lesen …

Christen, Juden und Muslime erklären gemeinsam:

Seit gut ein­er Woche sind an zahlre­ichen Orten unser­er Stadt bewaffnete Polizistin­nen und Polizis­ten mit Maschi­nen­pis­tolen zu sehen. Der Bun­desin­nen­min­is­ter und der Berlin­er Innense­n­a­tor haben die Öffentlichkeit informiert, dass es für Deutsch­land und ins­beson­dere auch für unsere Stadt Berlin ernst zu nehmende Hin­weise auf bevorste­hende ter­ror­is­tis­che Anschläge gibt.

Wir, die Bürg­erin­nen und Bürg­er, wur­den zu erhöhter Wach­samkeit aufgerufen. Bish­er haben wir in Deutsch­land Ter­ro­ran­schläge, wenn über­haupt, kaum als eine reale Gefahr emp­fun­den. Was solche Anschläge an Angst und Leid für das Leben der Men­schen bedeuten, haben wir bish­er nur aus anderen Län­dern über Presse, Rund­funk und Fernse­hen erfahren. Uns betr­e­f­fende Dro­hun­gen ändern das Empfind­en und beun­ruhi­gen ver­ständlicher­weise.

In dieser Sit­u­a­tion erk­lären wir, Vertreter von Mus­li­men, Juden und Chris­ten, gemein­sam öffentlich: Ter­ror­is­tis­che Anschläge sind durch nichts zu recht­fer­ti­gen. Sie sind Ver­brechen gegen die Men­schen und gegen men­schliche Gemein­schaften. Kein poli­tis­ches, religiös­es oder weltan­schaulich­es Ziel recht­fer­tigt Ter­ro­ran­schläge. Auch Anschläge gegen Gotteshäuser, seien es Kirchen, Syn­a­gogen oder Moscheen sind eben­so grund­sät­zlich abzulehnen und durch nichts zu recht­fer­ti­gen. In diesem Zusam­men­hang nen­nen wir die neuer­lichen Angriffe gegen die Berlin­er Sehit­lik — Moschee.

Wir, Vertreter von Mus­li­men, Juden und Chris­ten, erk­lären gemein­sam öffentlich: Keine ter­ror­is­tis­che Aktion kann sich zu Recht auf irgen­deine religiöse Überzeu­gung, Lehre, Tra­di­tion, Hoff­nung auf jen­seit­ige Beloh­nun­gen oder auf irgen­dein religiös­es Ziel berufen.

Uns Mus­lime, Juden und Chris­ten verbindet in den unter­schiedlichen religiösen Ver­wurzelun­gen und Iden­titäten die Überzeu­gung, dass Allah, dass der Ewige, dass Gott Frieden auf Erden, Gemein­schaft und Glück aller Men­schen will. Aus tiefer religiös­er Überzeu­gung laden wir gemein­sam alle Men­schen ein, daran mitzuwirken. Und wir bit­ten und beten darum, dass diejeni­gen, die — aus welchen Grün­den auch immer — meinen, ter­ror­is­tis­che Anschläge seien ein notwendi­ges Mit­tel zum Zweck, sich von diesem Weg abkehren. Auch und ger­ade für diejeni­gen, die zum ter­ror­is­tis­chen Umfeld gehören oder darüber Infor­ma­tio­nen haben, ste­hen wir jed­erzeit für seel­sorg­er­liche — auch ver­trauliche — Gespräche zur Ver­fü­gung.

Wir, Vertreter von Mus­li­men, Juden und Chris­ten, danken den ver­ant­wortlichen Poli­tik­erin­nen und Poli­tik­ern in Stadt und Land für Beson­nen­heit, wir danken den Polizistin­nen und Polizis­ten für ihren ver­ant­wor­tungsvollen Dienst, und wir beten für alle, die diese beson­dere Ver­ant­wor­tung tra­gen.

Wir, Mus­lime, Juden, Chris­ten, appel­lieren, nicht in Hys­terie zu ver­fall­en und nie­man­den unter Gen­er­alver­dacht zu stellen. Das beste­hende gesellschaftliche Miteinan­der und Füreinan­der darf nicht gefährdet wer­den. Wir schließen uns der Bitte zu Wach­samkeit und Beson­nen­heit an.

Bischof Dr. Markus Dröge, Evan­ge­lis­che Kirche Berlin-Bran­den­burg-schle­sis­che Ober­lausitz

Erzbischof Georg Kar­di­nal Sterzin­sky, Erzbis­tum Berlin

Lala Süsskind, Vor­sitzende der Jüdis­chen Gemeinde zu Berlin

Pröp­stin Friederike von Kirch­bach, Vor­sitzende des Öku­menis­chen Rates Berlin — Bran­den­burg

Saadet­tin Pinar­bas, Ver­band der Islamis­chen Kul­turzen­tren e. V. (VIKZ Berlin)

Fatih Eroglu, Lan­desvor­sitzen­der der Türkisch-Islamis­chen Union der Anstalt für Reli­gion (Ditib), Lan­desver­band in Berlin e. V.

Berlin, den 26. Novem­ber 2010

Fest für Demokratie und Toleranz, gegen Angsträume” am Bahnhof Schöneweide

Das Bünd­nis für Demokratie und Tol­er­anz Trep­tow-Köpenick und die Bezirks­bürg­er­meis­terin Gabriele Schöt­tler laden alle Bürg­er und Bürg­erin­nen des Bezirks her­zlich zum “Fest für Demokratie und Tol­er­anz, gegen Angsträume” am Bahn­hof Schönewei­de ein. Unter dem Mot­to “Schönewei­de l(i)ebt bunt” soll dort am 29. Mai von 13 bis 20 Uhr mit einem Fest gezeigt wer­den, wie vielfältig und lebendig das Leben im Bezirk ist.

An 40 Stän­den wer­den sich Vere­ine, Ini­tia­tiv­en, Parteien und Unternehmen vorstellen, die sich für Demokratie und Tol­er­anz ein­set­zen. Auf zwei Büh­nen wer­den Bands, Musik­er und Musik­erin­nen und Tanz­grup­pen für ein abwech­slungsre­ich­es Pro­gramm sor­gen. Mit Theo Tin­ten­klecks, ein­er Hüpf­burg und Schmink- und Bastelmöglichkeit­en für Kinder, sollen auch kleine Gäste Spaß haben. Die Hochschule für Tech­nik und Wirtschaft präsen­tiert die Ergeb­nisse des Mod­ewet­tbe­werbs Welt­gewän­der und den Ren­nwa­gen des HTW-Motor­sports.

Par­al­lel zur Eröff­nung des Festes durch Bezirks­bürg­er­meis­terin Gabriele Schöt­tler wird eine Straßen­bahn der Lin­ie 63, deren Gestal­tung vom Berlin­er Ratschlag für Demokratie unter­stützt wurde, eingewei­ht.

Am Nach­mit­tag wird unter Fed­er­führung der Arbeits­ge­mein­schaft Städtepart­ner­schaft Trep­tow-Köpenick — Caja­mar­ca gemein­sam mit Bezirks­bürg­er­meis­terin Gabriele Schöt­tler der Caja­mar­ca-Platz am Bahn­hof Schönewei­de eingewei­ht.

Das Bünd­nis für Demokratie und Tol­er­anz wurde im Jahr 2000 gegrün­det und ist ein Zusam­men­schluss aller rel­e­van­ten zivilge­sellschaftlichen Akteure des Bezirks Trep­tow-Köpenick.

Mehr Infor­ma­tio­nen über das Bünd­nis find­en Sie unter www.demokratie-tk.de.

Für weit­ere Infor­ma­tio­nen ste­ht Ihnen Kati Beck­er, Press­esprecherin des

Bünd­nis für Demokratie und Tol­er­anz zur Ver­fü­gung. E-Mail:
info@demokratie-tk.de, Tel.: 0152 — 04 42 57 46

Aktionsbündnis für Demokratie und Toleranz gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Rudow

Im März und im April 2008 schleud­erten zwei jugendliche Täter in Berlin-Neukölln / Ort­steil Rudow Brand­sätze auf Wohn­häuser von Fam­i­lien mit Ein­wan­derung­sh­in­ter­grund. Bei­de Täter waren zur Tatzeit der recht­en Szene zuzuord­nen und lebten in der Nach­barschaft ihrer Opfer. Glück­licher­weise kam bei den Anschlä­gen nie­mand  kör­per­lich zu Schaden. Die Angst vor Aus­gren­zung und Gewalt ist unter den Bewohner­in­nen mit Ein­wan­derung­sh­in­ter­grund geblieben.mehr lesen …