Getagged als - Anti-Rassismus

Nelly und die Berlinchen gewinnt den „Respekt gewinnt!“ Sonderpreis der BSR

Die BSR stellt im „Respekt gewin­nt!“ Wet­tbe­werb den BSR-Son­der­preis, mit dem jährlich der Kreis der prämierten Teams dankenswert­er Weise erweit­ert wer­den kann. Die Vor­standsvor­sitzende der BSR Dr. Tan­ja Wiel­goß lud ins Kam­inz­im­mer des BSR-Head­quar­ters, um das Pro­jek­t­team zu ehren, das für das wun­der­bare Diver­si­ty-Kinder­buch­pro­jekt „Nel­ly und die Berlinchen“ prämiert wurde.

In famil­iär­er Runde beton­ten sowohl Tan­ja Wiel­goß wie auch Eren Ünsal (Lei­t­erin der LADS) für den Berlin­er Ratschlag für Demokratie, dass mit dem Kinder­buch nicht nur das wichtige gesellschaftliche The­ma der Diver­sität ver­mit­telt wird, son­dern, dass es im Beson­deren auch ein sehr schönes und äußerst kindgerecht­es Buch ist, dass in Text und Bild überzeugt. Auf diese Weise wird die Kul­tur der Vielfalt ganz unverkrampft und leicht ver­mit­telt, damit Kinder selb­stver­ständlich mit dem Gedanken aufwach­sen, dass eine Vielfalt der Haut­far­ben, der Kul­turen, der Reli­gio­nen, der sex­uellen Iden­titäten und Zuge­hörigkeit­en ein­fach zu unser­er Gesellschaft dazuge­hört.

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Ein Gespräch mit der BSR-Chefin über das Thema Integration

Wir besuchen die einzel­nen Ratschlagsmit­glieder und fra­gen sie zu aktuellen The­men. Dies­mal waren wir zu Besuch bei Tan­ja Wiel­goß, der Vor­sitzen­den des Vor­stands der Berlin­er Stadtreini­gung – BSR.

Sie sieht Unternehmen in der beson­deren Ver­ant­wor­tung, für Inte­gra­tion zu sor­gen. Nichts inte­gri­ert Men­schen, ihrer Mei­n­ung nach, so gut in eine Gesellschaft wie ein Arbeit­splatz. Denn Inte­gra­tion heißt für Frau Dr. Wiel­goß: „Ich leiste einen Beitrag für die Gesellschaft, in der ich mich bewege.“ Natür­lich ist sie sich bewusst, dass dieser Satz in bei­de Rich­tun­gen einen Appell enthält. Poli­tik und Unternehmen müssen Struk­turen schaf­fen, damit Geflüchtete Men­schen schnell als Arbeit­nehmer eben diesen Beitrag leis­ten kön­nen.

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Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle in Berlin

Auf dem Por­tal mut-gegen-rechte-gewalt.de wird eine Berlin-spez­i­fis­che Chronik flüchtlings­feindlich­er Vor­fälle geführt.

Die gemein­same Chronik der Amadeu Anto­nio Stiftung und der Men­schen­recht­sor­gan­i­sa­tion PRO ASYL doku­men­tiert Über­griffe und Demon­stra­tio­nen gegen Flüchtlinge und ihre Unterkün­fte des laufend­en Kalen­der­jahres. Die Daten­grund­lage der Chronik sind öffentlich zugängliche Berichte in Zeitungsar­tikeln. Ergänzend wer­den Fälle aufgenom­men, die von lokalen Ini­tia­tiv­en sowie von Reg­is­ter- und Beratungsstellen für Opfer rechter, ras­sis­tis­ch­er und anti­semi­tis­ch­er Gewalt gemeldet wur­den.

Hier geht es zur Chronik: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

Präsenz bei der Mahnwache am Brandenburger Tor

Bei der Mah­nwache für ein „weltof­fenes und tol­er­antes Deutsch­land und für Mei­n­ungs- und Reli­gions­frei­heit” am Paris­er Platz (Bran­den­burg­er Tor) am 13.01.2015 fol­gten auch viele Mit­glieder des Berlin­er Ratschlags der Ein­ladung des Zen­tral­rats der Mus­lime in Deutsch­land. Vertreter/innen aller Reli­gio­nen und aller poli­tis­chen Rich­tun­gen haben dem gemein­samen Zeichen der Sol­i­dar­ität viel Kraft gegeben. Auf dem Podi­um zu Wort kamen Bischof Markus Dröge und Andreas Nachama.

Bischof Dröge gab anschließend noch dieses Inter­view

Die Senatorin Dilek Kolat setzt sich ein, für die Onlineplattform: Berlin gegen Nazis

Berlinerinnen und Berliner müssen Rechtspopulisten demaskieren

Dilek Kolat, Sen­a­torin für Arbeit, Inte­gra­tion und Frauen, sagt zu den anhal­tenden Protesten gegen Flüchtling­sun­terkün­fte in Berlin:

Es ist unerträglich, dass Recht­sex­treme die Sit­u­a­tion der Flüchtlinge miss­brauchen. Einige Anwohn­er haben Berührungsäng­ste mit Flüchtlin­gen. Vor allem, wenn sie son­st wenig Kon­takt zu ihnen hat­ten. Ich erlebe die Mehrheit der Berliner­in­nen und Berlin­er als sehr tol­er­ant und ver­ständ­nisvoll für die Sit­u­a­tion der Flüchtlinge. Wir dür­fen nicht zulassen, dass recht­sex­treme Aktivis­ten getarnt als betrof­fene Anwohn­er die Mei­n­ung­shoheit gewin­nen. Ich rufe alle demokratis­chen Berliner­in­nen und Berlin­er auf, diese Recht­spop­ulis­ten zu demask­ieren.“

Hin­weis: Sen­a­torin Dilek Kolat nimmt am Sam­stag, dem 22. Novem­ber 2014, an der Kundge­bung gegen Recht­sex­trem­is­mus um 14 Uhr Lands­berg­er Allee/Blumberger Damm teil.

Pressemit­teilung, 19.11.14

Aktion 5 vor 12 gegen Rassismus

Mit der „Aktion 5 vor 12“ soll dazu beige­tra­gen wer­den, Ras­sis­mus und Recht­spop­ulis­mus – auch in Insti­tu­tio­nen und etablierten Parteien – zu bekämpfen. Über Ras­sis­mus inner­halb der Gesellschaft soll in allen Bere­ichen aufgek­lärt wer­den und aufgezeigt wer­den, wie er sich poli­tisch und kul­turell ver­bre­it­et und äußert.

Aktion­sorte sind der Alexan­der­platz, der Alice-Salomon-Platz, die Neuköll­ner Str. Ecke Groß-Ziethen­er-Chaussee, das Kot­tbusser Tor, die Köpenick­er Str., das Rathaus Char­lot­ten­burg, das Rathaus Schöneberg, die Wern­er-Düttmann-Sied­lung sowie der Wit­ten­berg­platz.

Mehr Infor­ma­tion:

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014

Vom 10. bis 23. März find­en die näch­sten Inter­na­tionalen Wochen gegen Ras­sis­mus statt. Jedes Jahr beteili­gen sich hun­derte von Organ­i­sa­tio­nen, Ini­tia­tiv­en, Schulen und Vere­ine. Tra­gen auch Sie passende Ver­anstal­tun­gen online in den Ver­anstal­tungskalen­der ein und set­zen Sie damit ein Zeichen gegen Ras­sis­mus!

Eine Über­sicht über die Aktiv­itäten in Berlin ist auf den Seit­en zu den Inter­na­tionalen Wochen gegen Ras­sis­mus erhältlich. Dort den But­ton “Ver­anstal­tun­gen” bedi­enen und die dor­tige Maske für die gewün­schte Suchan­frage ver­wen­den.

Rechtsaußen liegen gelassen

Ins­beson­dere die recht­spop­ulis­tisch aus­gerichteten Parteien blieben deut­lich hin­ter ihren Erwartun­gen zurück. Die NPD wird allerd­ings wieder in drei Berlin­er Bezirksverord­neten­ver­samm­lun­gen vertreten sein.

Viele Berlin­er Bünd­nisse, darunter auch der Berlin­er Ratschlag für Demokratie, hat­ten vor den Abge­ord­neten­hauswahlen dazu aufgerufen, diskri­m­inieren­der Pro­pa­gan­da eine Absage zu erteilen. Auch die großen demokratis­chen Parteien demon­stri­erten in einem gemein­samen Appell Einigkeit in der Ablehnung recht­sex­tremer, ras­sis­tis­ch­er und anti­semi­tis­ch­er Posi­tio­nen.

Das schlechte Abschnei­den der extrem recht­en Parteien ist eine Ermu­ti­gung, sich weit­er­hin für ein weltof­fenes und demokratis­ches Berlin einzuset­zen.

Das Pro­jekt „Auseinan­der­set­zung mit Recht­sex­trem­is­mus in kom­mu­nalen Gremien Berlins – Doku­men­ta­tion und Analyse“ des Vere­ins für Demokratis­che Kul­tur e.V. hat die Wahlergeb­nisse der extrem recht­en Parteien unter die Lupe genom­men. Hier geht es zum Artikel:

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2011

Gemein­sam mit mehr als 60 bun­desweit­en Organ­i­sa­tio­nen und Ein­rich­tun­gen fordert der Interkul­turelle Rat in Deutsch­land dazu auf, sich an den Aktionswochen zu beteili­gen und Zeichen gegen Ras­sis­mus zu set­zen.

Auch Ratschlagsmit­glieder beteili­gen sich: Die „Inter­na­tionalen Wochen gegen Ras­sis­mus“ wer­den u.a. von der Amadeu Anto­nio Stiftung unter­stützt. Der Vere­in “Gesicht Zeigen! Für ein weltof­fenes Deutsch­land” bringt eine ganze Ver­anstal­tungsrei­he in die Aktionswochen ein.

Darüber hin­aus leis­ten zahlre­iche Berlin­er Ini­tia­tiv­en einen Beitrag. Eine Über­sicht über die Aktiv­itäten in Berlin ist auf den Seit­en zu den Inter­na­tionalen Wochen gegen Ras­sis­mus erhältlich. Dort bitte den But­ton “Ver­anstal­tun­gen” bedi­enen und die dor­tige Maske für die gewün­schte Suchan­frage ver­wen­den.