Eine offene und entspan­nte Aus­tausch-, Kennnel­ern- und Ver­net­zungsmöglichkeit für die LGBTIQ+-Community bieten die queeren Ver­net­zungsabende, die bere­its seit 2018 regelmäßig in der AHA stat­tfind­en.

Projektinformation

Die queeren Ver­net­zungsabende bieten nicht nur einen Raum für Men­schen sich ken­nen zu ler­nen. Bei den Ver­net­zungsver­anstal­tun­gen haben Men­schen auch die Möglichkeit ihr Anliegen inner­halb von 2 Minuten vorzu­tra­gen und so einem bre­it­en Pub­likum zugänglich zu machen. Im Nach­gang wer­den diese Infor­ma­tio­nen dann noch an Inter­essierte weit­er verteilt.

 

Inhalte und Anliegen

Die Anliegen der Teil­nehmenden reichen von “abstrak­ten Ideen”, zu denen ein erster Aus­tausch gewün­scht ist, über die Vorstel­lung von Vere­inen und aktuellen Pro­jek­ten bis zu Ein­ladun­gen zu konkreten Ver­anstal­tun­gen. Dank der begren­zten Redezeit bleibt der Abend kurzweilig und den Inter­essierten wer­den sehr viele Infor­ma­tio­nen in kurz­er Zeit mit­geteilt. Das Beson­dere: jede*r darf sich für eine Vorstel­lung anmelden. Es gibt keine Auss­chlusskri­te­rien und so reichen die Pro­jek­te von Jugend­grup­pen, Wan­der­grup­pen und z.B. eine Gruppe für ältere Schwule bis freien Zusam­men­schlüssen von Gle­ich­gesin­nten. Es gibt Infor­ma­tio­nen zu Ver­anstal­tun­gen von Vere­inen und von Leuten, die ein­fach zusam­men mit Freund*innen ein Soli-Fest oder eine Demo auf die Beine stellen. Für die bessere Pla­nung ist eine vorherige Anmel­dung rat­sam und wün­schenswert.

Ein Ein­blick in die Vielfalt der Vorstel­lun­gen bietet die als Down­load ver­füg­bare Präsen­ta­tion vom queeren Ver­net­zungs­brunch.

 

Informationen in 2-Minuten

Kurzweilig wird der Abend, da jede*r Redner*in nur 2 Minuten Zeit hat, um ein Pro­jekt, eine Idee oder ein Vorhaben vorzustellen. Wer es in 2 Minuten nicht schafft merkt dies schnell, da das Pub­likum darauf achtet und sich für die Vorstel­lung mit einem Applaus bedankt. Nach den Pro­jek­tvorstel­lun­gen, welche in der Regel alle inner­halb ein­er Stunde (mit Pause) durchge­führt sind, bleibt noch genü­gend Zeit um sich miteinan­der auszu­tauschen und über vorgestellte Pro­jek­te und Ideen zu sprechen.

Aus ein­er Pro­jek­tvorstel­lung von 2 Minuten sind so schon tolle Koop­er­a­tio­nen und Zusam­me­nar­beit­en ent­standen, wie z.B. bei der Organ­i­sa­tion des CSDs an ein­er Schule, bei einem Film­fest und die Pla­nung von Demon­stra­tio­nen (z.B. TDOV 2019) und Aktion­sta­gen (z.B. Tag der Les­bis­chen Sicht­barkeit 2019).

Inter­es­sant sind die queeren Ver­net­zungsabende nicht nur für Men­schen, die selb­st Pro­jek­te vorstellen möcht­en, son­dern auch für Leute, die sich informieren möcht­en, was es an Möglichkeit­en in und für die Com­mu­ni­ty gibt. Auch für Men­schen außer­halb von Berlin bieten die Ver­net­zungsabende meist die ein oder andere inter­es­sante Infor­ma­tion. So wur­den neben deutsch­landweit und inter­na­tion­al agieren­den Pro­jek­te auch z.B. schon der Dyke March in München und der CSD in Falkensee vorgestellt. Diese Pro­jek­te wur­den dann auch von ver­schiede­nen Organ­i­sa­tio­nen und Men­sche aus Berlin unter­stützt.

 

Organisation und Hintergrundinfos

Die queeren Ver­net­zungabende find­en in der AHA statt, also in dem Vere­in in dem diese Idee auch ent­stand und mit Leben gefüllt wird. Wir, der AHA-Berlin e.V. arbeit­en kom­plett ehre­namtlich und so wird auch der queere Ver­net­zungsabend kom­plett ehre­namtlich organ­isiert. Neben der Lis­tung in den Ver­anstal­tungsin­for­ma­tio­nen wer­den zu den Ver­net­zung­sev­ents auch Ein­ladun­gen an befre­un­dete und bekan­nte Vere­ine, Organ­i­sa­tio­nen und Insti­tu­tio­nen versendet. Queere Men­schen, welche zuvor bere­its Inter­esse bekun­det haben wer­den natür­lich auch über anste­hende Ver­net­zun­s­abende informiert.

 

Ausblick

Neben den queeren Ver­net­zungsaben­den wer­den in Zukun­ft auch weit­ere queere Ver­net­zungsmöglichkeit­en stat­tfind­en. Konkret geplant ist derzeit ein Brunch, also ein queer­er Ver­net­zungs­brunch. Solch ein Brunch fand bere­its Ende 2019 erst­ma­lig statt und es wurde eine Wieder­hol­ung durch die Teil­nehmenden gewün­scht.